Wie Schulmedizin oder Naturheilkunde erachtet auch die Osteopathie eine gesunde Ernährung innerhalb der Verhaltensprävention für notwendig. Ihr wird eine immer größere Aufmerksamkeit geschenkt. Noch nicht abschließend geklärt ist in diesem Zusammenhang die Substitution mit Nahrungsergänzungsmitteln.

Die Osteopathie ist eine Alternativ- und Komplementärmedizin, die sich als Ergänzung und Erweiterung der Schulmedizin versteht (1). Nach Kuchera handelt es sich um ein ganzheitliches Medizinkonzept, das dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen aller Körpersysteme dient (2). Diagnostiziert und behandelt wird ausschließlich manuell, mit dem Ziel, Blockaden innerhalb der Körpersysteme zu lösen, um Selbstheilungskräfte zu aktivieren (3). Dazu werden somatische Dysfunktionen (Bewegungsverluste innerhalb aller Gewebe) gesucht und gelöst (4). Grundsätzlich verzichtet die Osteopathie auf den Einsatz von Medikamenten, da bereits ihr Entdecker Dr. A. T. Still davon ausging, dass alle für eine Heilung notwendigen Stoffe im Körper enthalten sind. Heilung und Regeneration finden im Rahmen des Metabolismus statt. Während der Baustoffwechsel für den Aufbau, den Erhalt und die Regeneration der Zellen zuständig ist, sorgt der Energiestoffwechsel für die Energiegewinnung und hält damit die Körperfunktionen aufrecht (5). Zur Verstoffwechselung müssen dem Organismus in ausreichendender Form Makro- und Mikronährstoffe zugeführt werden.